Verein der Freunde der Nationalgalerie Stiftung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie für zeitgenössische Kunst

#42 Michael Krebber
Before Your Change Your Mind (Washing Machine), 2003

Bleistift auf Stoff, Poster
160 x 120 cm

#41 Michael Krebber
The Words We Are Using, 2003

Acryl auf Stoff, Poster
120 x 100 cm

#40 Michael Krebber
Ohne Titel (Allan McCollum), 1989
Ohne Titel (Daniel Buren), 1989
Ohne Titel, 1989

2 gerahmte Fotokopien
Je 49 x 41 cm
Auflage: 10

3 Fotografien s/w auf Baritpapier
Je 30,3 x 23,8 cm

Michael Krebber
Geboren 1945 in Köln
Lebt und arbeitet in Köln

Mit seinem ungreifbaren und offenen Werk fällt bei Michael Krebber schon die Bezeichnung schwer. Ein Maler, der an der Malerei zweifelt, der die malerischen Grenzen befragt, malerische Qualitäten und Materialien verschiebt, sich zwischen Form und Formlosigkeit bewegt, und doch stilistische Mittel im Augenschein hat. Krebber will nicht erkennbar sein am Stil des eigenen Auftretens oder seiner Objekte, sondern eher in der Haltung zu den Dingen, die jedoch recht vage ist. Was seine Werke zu verbinden scheint, ist die kritische Auseinandersetzung mit der Kunst allgemein und im Besonderen mit dem eigenen Werk. Dieser Moment der Distanz als Arbeitsweise macht klar, dass Hinterfragen der eigenen Werke und Reflexionen darüber eine Voraussetzung künstlerischer Arbeit ist. Somit scheint nicht das Medium Malerei im Vordergrund zu stehen, sondern die Bedingungen und das Weiterleben desselben in einem Zeitalter, in dem es theoretisch ausgedient hat - in Zeiten von Digitalisierung und Film. Traditionelle Elemente aufnehmend und an klassischen Leinwänden orientiert, scheinen seine konzeptuellen Stoffbilder das Material zu befragen und den Begriff der Malerei zu weiten. Seine Stoffbilder in der Tradition Sigmar Polkes werden in verschiedenen Galerien neu formiert und überarbeitet und bringen die Kontingenz einer Ausstellung zum Ausdruck.